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Ohne Fleiß kein Preis - zur Psychoanalyse des Workaholism

Unter dem Begriff Arbeitssucht werden viele Verhaltensweisen zusammen gefasst, die sich bei näherer Betrachtung sowohl von ihrer Genese als auch Phänomenologie deutlich unterscheiden. Dabei ist die Differenz von Selbsterkenntnis und Fremdzuschreibung zu beachten, denn oft zeigt sich eine „Laiendiagnose“ von Partnern oder Partnerinnen, deren Wünsche und Erwartungen mit den Notwendigkeiten der Berufe ihrer Partnerpersonen massiv differieren.

Zwischen Workers High und Ängsten vor Kritik und Demütigung spannt sich eine Bandbreite verschiedenster Gefühle wie auch Motive und Ziele. Einerseits finden sich deutliche Zusammenhänge mit dem erlebten Erziehungsstil, andererseits aber auch Versuche sich an pathogene ökosoziale Ideale anzupassen. Es muss jedoch auch die Frage gestellt werden, was mit übertriebenem bis zwanghaften Arbeitseinsatz – beruflich wie auch privat – abgewehrt oder vermieden wird und welche Folgen sich daraus für die psychosexuelle Gesundheit ergeben.

14:00 - 14:45

Rotraud Perner

Rotraud Perner

 
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